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Jakobus Stadtkirche - Innenerneuerung

 

Aufmerksamen Kirchenbesuchern dürfte es kaum entgangen sein: Unsere gute, alte Stadtkirche ist „in die Jahre gekommen“. Risse im Putz,  rohes Gebälk am Dachstuhl, ungünstige Beleuchtung, schlecht funktionierende Heizung … Die Liste der Mängel ließe sich noch fortführen. Kurzum: Nach der 2013 erfolgreich abgeschlossenen Außensanierung steht im Kirchengemeinderat nun das Thema Innenrenovierung auf dem Plan. Kein Wunder – schließlich liegt die letzte große Sanierung aus dem Jahr 1964 bereits ein halbes Jahrhundert zurück.

 

Zum Einstieg ins Thema haben wir Kirchengemeinderäte einige kürzlich renovierte Kirchen in der Umgebung besichtigt (Dürrenzimmern, Lauffen, Kirchheim, Pfaffenhofen, Schwaigern), mit PfarrerInnen und verantwortlichen Gemeindegliedern gesprochen sowie erste Erkundigungen beim Landesdenkmalamt eingeholt. Als besonders aufschlussreich erwies sich ein Vor-Ort-Termin mit dem Kunstsachverständigen der evangelischen Landeskirche, Herrn Auer. Uns wurde bewusst, dass unsere Stadtkirche kunsthistorisch bedeutsame Schätze birgt – zum Beispiel das große Kruzifix auf dem Altar (um 1510), die Renaissancekanzel (1617), die Stiftertafeln an der Südwand (um 1630) und die imposante Barockorgel (1716). Bei der anstehenden Renovierung geht es jedoch nicht nur darum, diese wertvollen historischen Ausstattungsstücke zu erhalten. Mindestens ebenso wichtig erscheint uns, die Stadtkirche als Ort des Gottesdienstes und der Begegnung aufzuwerten – ein Ort, wo Menschen sich seit Jahrhunderten versammeln, um gemeinsam zu beten, zu singen und zu feiern. Die Ansprüche an einen solchen Raum ändern sich im Wechsel der Zeit, und so wurde auch unsere Stadtkirche im Lauf der Jahrhunderte immer wieder umgestaltet.

 

Auch das Gemeindeleben verändert sich. Der „klassische“ Sonntags-Gottesdienst wies zum Zeitpunkt der letzten Renovierung, also in den 60-er Jahren, im Vergleich zu heute höhere Besucherzahlen auf – dies erklärt, weshalb das Kirchenschiff damals mit möglichst vielen Bankreihen „vollgestellt“ wurde. Genau das erweist sich heute oftmals als unpraktisch, denn heute gibt es zwar weniger regelmäßige Gottesdienstbesucher, dafür aber mehr Sonderformen (z. B. „Gottesdienst anders“, „Gottesdienst für kleine Leute“) und  besondere Veranstaltungen (z. B. Konzerte, Vorträge, Ständerlinge), die ein anderes Raumkonzept erfordern. Mehr Flexibilität in der Bestuhlung wäre wünschenswert.

Wie familienfreundlich, wie behindertengerecht ist unsere Kirche? Eignet sie sich für Menschen mit Kinderwagen oder Rollatoren? Je mehr wir uns im Kirchengemeinderat mit dem Thema befassten, desto klarer wurde uns: Hier geht es nicht um ein paar Renovierungsmaßnahmen, sondern um eine umfassende Neugestaltung, also eine Innenerneuerung! Wir wollen die Herausforderung annehmen, unsere Kirche für die Bedürfnisse dieser und kommender Generationen auszurüsten!

 

Ein Jahr der Planung liegt nun vor uns, ehe im Frühjahr 2016 die Bauarbeiten beginnen sollen. Dieses Jahr wollen wir nutzen, um gemeinsam mit Ihnen herauszufinden, was Erneuerung von Sanierung und Renovierung unterscheidet. Dabei möchten wir intensiv mit Ihnen ins Gespräch kommen. Offenheit und Transparenz sind oberstes Gebot. Im bewussten Gemeindeprozess wollen wir Antworten auf folgende Fragen finden:

  • Wie soll die Jakobuskirche nach der Innenrenovierung aussehen?
  • Welche Maßnahmen sind notwendig, welche wünschenswert?
  • Wie kann die Kirche für Gottesdienste, Liturgie und Kirchenmusik optimiert werden? (Abendmahl, Alters- und Familiengerecht, Sondergottesdienste, Konzerte)
  • Welche technischen Bedingungen und welche Medien brauchen wir?

 

Möglicherweise wird es einen Spagat geben zwischen dem, was wir wollen, und dem, was wir können bzw. dürfen. Nicht alles, was wünschenswert wäre, kann auch realisiert werden. Es gibt Rahmenbedingungen und Vorgaben (denkmalpflegerische, technische, rechtliche und vor allem finanzielle), an die wir uns halten müssen. Doch sind wir dankbar für Ihre Vorschläge und Ideen und bitten schon heute um Ihre aktive Mitarbeit.

 

Wir wollen gemeinsam das bestmögliche Ergebnis im gegebenen Zeit- und Kostenrahmen erzielen und danken jetzt schon für Ihr Mitdenken, Ihre Mitarbeit, Ihre Spenden.

Sprechen Sie uns Kirchengemeinderäte einfach an!

 

Dr. Larissa Leibrock-Plehn
Marie-Luise Kohler
Marcel Heinz

 

 

Ihre Ansprechpartnerin:

  

Evang. Kirchenpflege Brackenheim
Kirchstr. 10
74336 Brackenheim
Ursula Hettinger                                          
Tel. 07135/988425                                     
E-Mail: Ursula.Hettinger@kirche-brackenheim.de

  

Bankverbindungen:

Volksbank im Unterland eG

BIC: GENODES 1 VLS

IBAN: DE28 6206 3263 0030 5170 01

 

Kreissparkasse Heilbronn, BLZ 620 500 00, Konto-Nr. 57 81 173
IBAN: DE14 6205 0000 0005 7811 73
BIC: HEISDE66 XXX

 

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Jakobus-Stadtkirche Brackenheim
Jakobus-Stadtkirche Brackenheim